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Schützenscheiben |
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Durchmesser 410 oder 490 mm |
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Die abgebildeten Motive sind Vorschläge von uns. |
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| "Schützenscheiben " Gestern und heute
Die jahrhundertealte Tradition des Scheibenschießens lässt sich in Bayern ca. 600 Jahre, im Bundesgebiet gar über 800 Jahre zurückverfolgen. Es bedarf keiner besonderen Beweisführung dass das Schießen kein speziell deutsches oder mitteleuropäisches, sondern in alten Kulturen in irgendeiner Form geübtes Brauchtum darstellt. Selbst Vereine, die erst in den letzten Jahrzehnten gegründet wurden, übernehmen die Traditionen wie sie vor jahrhundertealten Schützenvereinen seit eh und je gepflegt werden. Während man im Norden noch ausschließlich auf den hölzernen Vogel auf der Stange zielte, setzte sich in Süddeutschland schon im 15. Jahrhundert das Schießen auf eine Holzscheibe durch. Das erste uns bislang bekannt gewordene Scheibenschießen fand 1429 in Nürnberg, das zweite 1430 in Augsburg statt. Die Anfänge des Scheibenschießens sind also in etwa gleichzeitig mit dem Aufkommen der Feuerwaffen anzusetzen. Allerdings waren die ersten Schießscheiben noch unbemalt und in vielen Fällen nichts anderes als Fassböden. Ausschlaggebend für die Wahl eines kreisrunden Zieles war wohl die Erkenntnis, dass sich mit Hilfe eines Zirkels genau die Abweichungen der Einschläge vom Mittelpunkt ausmessen ließen und so auf einfache Weise der bessere Schuss vom schlechteren unterschieden werden konnte. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ging man dann daran, das Zentrum schwarz zu markieren und durch konzentrische Kreise weiter zu unterteilen. Heute werden zu verschiedenen Anläsen Schützenscheiben ausgeschossen: z.B. Hochzeitsscheibe, Faschingsscheibe, Geburtstagsscheibe, Jubiläumsscheibe usw.
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